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Kinderwunsch und Mut? Ein Erfahrungsbericht

Heute möchte ich Dir eine kleine Geschichte erzählen.. eine kleine Geschichte von mir.

Vor 10 Jahren hatte ich einen ziemlich schweren Skiunfall. Typisch – auf der letzten Abfahrt nach einem sensationellen aber auch anstrengenden Skitag. Die, mit denen ich unterwegs waren, sagten nachher, sie hätten gedacht „die steht eh‘ gleich wieder auf“ und fuhren fröhlich an mir vorüber. Dem war nicht so… sie mussten alle den Berg wieder hochstiefeln zu mir… der Rest ist Geschichte: Bergwacht, Abtransport, Krankenhaus, grosse Knie-OP mit transplantierten Sehnen und und und… ein halbes Jahr Physiotherapie, Reha-Maßnahmen, Krücken… und: Kein Skifahren mehr. Aber nicht, weil die Ärzte es mir verboten hätten.. nein; weil mein Kopf so blockiert war und ich auf Grund dieser „krassen Erfahrung“ auch definitiv mental sehr, sehr eingeschränkt in dieser Hinsicht war. Dann kam sowieso der Kinderwunsch – und ich hatte weiß Gott anderes zu tun als  darüber nachzudenken, das Mentale in den Griff zu bekommen und wieder Ski zu fahren.

Am Anfang war das auch ok.
Die Zeit verging.
Der Kinderwunsch wurde heftiger – die Behandlungen sowieso… das Ende ist bekannt: Kein Kind – Lebewohl sagen… in ein neues Leben finden.

Ich habe viele Freunde, die begeisterte Skifahrer sind… und in den letzten Jahren habe ich mich immer wieder, wenn sie erzählten, daran erinnert, wie frei und wunderbar ich mich auf den Brettern im Schnee gefühlt habe. Letztes Jahr im Januar wollte ich mich zusammenreissen und endlich, endlich wieder Skifahren.

Und?

Es ging nicht. Schnee war genug da. Aber mein Kopf blockierte immer noch – lauter Warnungen in meinem Kopf „mach‘ das bloss nicht; hast Du vergessen, wie schlimm das war?“ und „Bist Du bescheuert? Du bist selbstständig… was, wenn Du ausfällst?“
So ging es rauf in meinem Kopf und wieder runter und wieder rauf.
Und am Ende waren mein Mann und ich langlaufen; immerhin. Ein erster kleiner Schritt – aber eben nicht das Gleiche!

Das Jahr verging… und spätestens seit November höre ich wieder überall‘ diese wunderbaren Ski-Freiheit-Sonne-Durchatmen-Geschichten. Und bisher stand ich daneben und erinnerte mich genau das – früher.

Ich wollte so gerne… aber kann ich das? Darf ich das? Soll ich das? Und was, wenn? Wie dann weiter…

So. UND NUN HABE ICH DEN SACK ZUGEMACHT!
NUN WAR ICH MIT MEINEM MANN SKIFAHREN. JAWOHL.

Wenn ich ehrlich bin, dann war ich auf der Autofahrt ins Skigebiet (praktischerweise das, wo ich vor 10 Jahren so verunglückt bin) so ‚was von schweigsam… ich glaube, ich habe kein Wort gesagt.
Angekommen… Parkplatz… raus aus den Winterschuhen, rein in die Skistiefel, mutig die Skistöcke (die haben damals den Unfall überstanden) gepackt und los…

Und ich wusste nicht, ob ich mich nun wirklich trauen würde. Ich wusste es nicht – bis ich wieder im Schnee stand. Am Lift. Vor dem Berg. Mitten in den anderen Skifahrern, die ja keine Ahnung von meiner Geschichte hatten. Sie haben sich für mich Null-Komma-Null interessiert. Von meiner Geschichte und meiner Angst, meiner Unsicherheit vor dem „und dann?“ wussten sie nichts. Für sie war ich einfach nur eine Frau, die gleich skifahren gehen würde.

Meiner Kinderwunsch-MasterMind-Gruppe habe ich das am Morgen vor dem Losfahren geschrieben… dass ich das Skifahren plane. Aber auch Bammel habe. Das ich nicht weiss, in welcher Verfassung ich heute Abend nach Hause kommen würde… und die Damen waren grossartig! Da war niemand, der mir schrieb, ich solle mich nicht so anstellen… gar nicht. Sie haben mir Mut gemacht – ohne Druck aufzubauen.

Und weil mir NIEMAND – auch nicht mein Mann – Druck gemacht hat, konnte ich meine eigenen Fragen klären… für mich sortieren… und dann den MUT vorausschicken und mit dem VERTRAUEN im Gepäck hinterher gehen.

Und ich wurde belohnt.
So, wie mein Großvater das immer gesagt hat „WER WAGT, GEWINNT“.

Nicht blindlings losgehen.
Nicht blindlings ins Risiko gehen.
Nicht blindlings vorwärts und sich nachher wundern…
Nein.. abgewogen, vorbereitet, achtsam, liebevoll… FOKUS auf MICH – nicht auf die Anderen (nicht mal auf meinen Mann, den ich sehr enttäuscht hätte, wenn ich die Skistiefel wieder ausgezogen hätte).

Meine Unsicherheit.
Meine Fragen im Kopf. 
Meine Angst.
Meine Fragen, meine Themen.

Und ich habe sie sortiert und mir erlaubt, JEDE ENTSCHEIDUNG, die sich richtig anfühlt, für mich hinzunehmen…

Wenn ich fahre. Gut.
Wenn ich abschnalle. Gut.

Das war’s – mein Druck war weg.

Am Abend nach dem Skifahren sass ich an meinem Tisch und habe Tee getrunken. Ich liess den Tag Revue passieren und war einfach nur STOLZ auf mich – weil ich so für mich gesorgt habe!

Ich habe mir selbst erlaubt, auf mich zu hören und meine Fragen und Unsicherheiten im Laufe der Zeit zu klären. Ich habe meinen Mut aktiviert – aber auch mein Vertrauen. Und ich habe im Einklang mit mir gehandelt – ohne Druck; nur mit meiner Sicht und meinem Gefühl auf die Dinge. Und es hat sich so gelohnt.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Deine GROSSEN KINDERWUNSCH Fragen in gleicher Art und Weise für Dich klären und sortieren kannst.

Lass‘ Dich nicht aufhalten – schau‘ sie Dir an, finde Deinen Weg… mit Mut und Vertrauen!

Und mein Kurs www.kinderwunsch-fragen.de unterstützt Dich dabei. So wie mein Mann mir die Sicherheit gab, dass er mich begleitet… so unterstütze ich Dich, wenn Du Dich Deinen Kinderwunsch-Fragen stellst und Deine Antworten suchst. Ich bin da für Dich!

Kinderwunsch Coaching - Beratung und Unterstützung bei Kindersehnsucht

PS: Hier geht’s zum YouTube-Video rund um die GROSSEN Fragen beim Kinderwunsch … und bestimmt interessiert Dich aus dieser Artikel hier, den ich über die GROSSEN Fragen beim Kinderwunsch geschrieben habe. Wenn dem so ist, dann klick hier und Du kannst ihn lesen!

Franziska Ferber
Franziska.Ferber@kindersehnsucht.de


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