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Muss ich Dankbarkeit spüren oder darf ich fassungslos sein?

JA, GEHT: Man kann traurig sein – und dankbar. Hat nämlich nicht unbedingt etwas miteinander zu tun.

Glauben aber so Viele, nicht wahr?
Kennst Du solche Sprüche (gerne ja auch mal von Freundinnen oder Verwandten, die Kinder haben) wie:

„Geniess doch mal das, was Ihr jetzt noch an Freiheit habt…“

„Macht doch mal eine grosse Reise… das geht dann ja nicht mehr, wenn…“

„Sei doch mal DANKBAR, dass es Dir so gut geht…“

„Freu‘ Dich doch über die Beförderung, die Dein Chef Dir ermöglicht…“

„Eine Dienstreise… Hammer! Das würde ich ja auch gerne mal wieder machen… freu‘ Dich doch…“

„Du musst nicht traurig sein… schau‘ mal, ich kann das Alles jetzt nicht mehr machen… sei doch mal dankbar für ____!“

Super! Echt super Sätze.
Wenn man ehrlich ist, dann ist das ja auch so… man kann dankbar für das sein, was gut ist. Bist Du wahrscheinlich auch, oder? Klar freust Du Dich über Euren Urlaub, Deine Beförderung, eine besondere Dienstreise, ein schönes Zuhause…. wenn da nicht das grosse, tiefe ABER … wäre, nicht wahr?

Ja, man kann dankbar sein. Und traurig. Und fassungslos. Gleichzeitig. Das ist kein Widerspruch.
Bloss, es versteht längst nicht Jeder um Dich herum.

Die meisten Menschen gleichen das, was andere haben mit sich selbst ab… (viele Grüße vom Neid an dieser Stelle). Und oft genug bringt einen das ja auch weiter; spornt einen an.
Aber wenn jemand um die Ecke kommt und Dir nahe legt, Du solltest doch Bitteschön DANKBAR sein (in Abgrenzung zur Traurigkeit), dann staunst Du (um es mal vorsichtig zu beschreiben).

Klar ist es mega, was Du alles geschafft und erreicht hast.
Klar ist es toll, was Dir möglich ist.
ABER!
ABER!
A.B.E.R! What the f***… das ABER ist es, das Dich hindert.
Denn Du wünschst Dir ein Kind… kein schöneres Auto oder eine schickere Handtasche.
Hier geht es um existentielle Lebensentwürfe! Hier geht es doch nicht um Neid, Abgleich und Ansporn.
Nein, Du wünschst Dir ein Kind. Punkt.
Ja, das ist etwas ganz, ganz Grosses.
Ja, das ist etwas ganz, ganz Bedeutsames.
Ja, das ist etwas ganz, ganz Existentielles.

Klar freust Du Dich über das Gute.
Und ja, natürlich bist Du dankbar für das, was Du in Deinem Leben hast. Ist doch so, oder!?!

ABER.
ABER.
A.B.E.R. das hindert Dich doch nicht daran, dennoch fassungslos darüber zu sein, dass andere schwanger werden und Du nicht.
A.B.E.R. das hindert Dich doch nicht daran, traurig über die Kinderlosigkeit zu sein und die Leere zu spüren…. und nicht zu wissen, ob und wie Du jemals glücklich leben kannst.

Ja, ein Kind ist mehr.
Ja, ein Kind für steht für so viel mehr.
Klar kannst Du ohne das schönere Auto oder die tolle Handtasche glücklich werden.. und vermutlich auch ohne Dienstreisen, Beförderungen und und und…
denn Du wünschst Dir ja ein Kind. Nur ein Kind. Ja, ein Kind!

Die ganzen Empfehlungen und Ratschläge… geniess es… freu‘ Dich… ach, Du hast es gut… sie alle gehen ins Leere! Sie gehen schlicht und einfach an Deinem Bedarf vorbei – erreichen Dich nicht.
Sie sind einfach unpassend.
Sie passen nicht.

Klar freust Du Dich.
Klar bist Du dankbar.

Aber wenn sich jemand zutiefst danach sehnt, ein Nest zu bauen… eine Familie zu werden… eine Verantwortung für ein Kindchen zu übernehmen… wie soll eine Handtasche, eine Beförderung, eine Reise, ein Auto etc. das ersetzen?
Es ist bestenfalls Kompensation… Ausgleich… eine „Beschäftigung“ während Du wartest.

Die Frage ist: Muss das so bleiben, dass Du Dich tatenlos in das fügst, was Du gerade aushalten musst?
Kannst Du wirklich nichts tun, damit es Dir besser geht?
Gibt es nicht etwas, das Dir wirklich gut tut und wo Du die vorhandenen Handlungsspielräume nicht doch nutzen kannst, die Du im Leben gerade hast.

Ja, Du hast einen Babywunsch.
Ja, Du wünschst Dir unbedingt bald eine Familie zu werden.
Ja, Du sehnst Dich danach, schwanger zu werden.
Und ja, Du bist traurig, einsam, verzweifelt, fassungslos darüber, dass Dir das noch nicht gelungen ist.

Und ich sage es Dir: Das ist doch mehr als plausibel.
Ja, es ist zutiefst in Ordnung.

Die Frage ist aber auch, was Du mit dieser Traurigkeit machst. Hälst Du sie noch lange aus? Wie geht es Dir in einem halben Jahr, wenn Du einfach so weiter machst wie bisher und mehr oder weniger still mehr oder weniger „kluge“ Ratschläge der Menschen um Dich herum aushält… aber nichts tust, damit es Dir besser geht.

Ja, wie lange schaffst Du noch dieses Spagat zwischen Dankbarkeit für das Gute, das Du wirklich im Leben hast… und Deiner Traurigkeit. Wie lange hälst Du noch durch? Wie lange bist Du bereit, das auszuhalten ohne etwas zu tun?

Ich glaube, Du darfst in aller Ruhe DANKBAR sein für das, was Du hast… Du darfst Dich über Deinen Partner, Dein Zuhause, Deinen Job, Dein Hobby, Deine Freunde etc. freuen.
Aber ja, ich glaube auch, dass Du nach Wegen suchen darfst, mit der Traurigkeit besser umzugehen. Denn das kannst Du tun.
Ich begleite Dich von Herzen gerne – das weisst Du!
Denn nach 10 Jahren Beschäftigung mit dem Kinderwunsch weiss ich: 1. Man kann dankbar sein – und traurig. 2. Man kann immer etas tun, damit es einem besser geht. 3. Mein Kurs „Mein Kinderwunsch – was tun zwischen Wunsch und Wirklichkeit?!“ hilft Dir dabei – so viele Frauen haben es bestätigt.

www.kinderwunsch-wunsch-wirklichkeit.de (klick hier!)

Ja, sei ruhig dankbar für das, was Du hast.
Ja, erlaube es Dir, traurig zu sein, dass Du (noch) kein Kind hast.
Aber bitte, höre auf zu glauben, dass Du Dich für eine Seite davon entscheiden musst. Du musst nicht nur traurig sein – und auch nicht nur dankbar.
Beides geht. Hand in Hand.

Vergiss‘ die ganzen klugen Ratschläge. Sie kommen von Menschen, die es vermutlich ziemlich gut mit Dir meinen.
Sie wollen Dir sagen, dass es nicht so schwer sein muss.
Sie leiden mit Dir mit.
Sie wollen Dir Mut machen.
Und ein bißchen sprechen sie auch über sich selbst, denn das, was sie anführen hat oftmals ganz viel mit ihnen selbst und ihren Sehnsüchten zu tun.
Es wäre schön, wenn sie Deinen Kinderwunsch, Dein Erleben und auch Deine Traurigkeit aushalten und begleiten würden und Dich nicht versuchen würden davon zu überzeugen, dass Du ja soooooo viel Gutes im Leben hast. Das weisst Du doch schon. Es hilft Dir also nicht weiter.
Schöner wäre es, wenn sie mit Dir mitschwingen würden zwischen dem, was gut ist und Deiner Sehnsucht. Ja, das würde Dir wirklich helfen.
Denn dann müsstest Du Dich nicht (innerlich) immer wieder fragen, welchen Teil der Kindersehnsucht diese Menschen um Dich herum gar nicht verstanden haben, um mit so einer Empfehlung um die Ecke zu kommen.

Ja, Du fühlst Dich unverstanden.
Ja, Du hast das Gefühl, einsam zu sein.
Alles gut und schön. Und ich glaube, Du fühlst Dich vermutlich absolut zu Recht so.

Und dennoch: Was machst Du damit?
Weiter aushalten?
Oder mit mir den Kurs machen?
Ja, das fände ich toll!
Und ich verspreche Dir: Wenn Du zwischen Deinen Gefühlen und Gedanken festhängst, dann bist Du nicht alleine – dann musst Du nicht alleine sein. Ich war an dem gleichen Punkt und weiss, wie viel leichter es sein kann, wenn man mit Unterstützung sortiert, seinen Weg sucht. Deshalb gehe ich mit Dir – an Deiner Seite!

Ich zeige Dir, wie Du besser mit diesen beiden Seiten im Leben (Dankbarkeit vs. Traurigkeit; das Gute vs. die Sehnsucht) umgehen kannst. Was Du tun kannst, damit Du besser klar kommst… und wie Du mit Deinem Umfeld umgehen kannst. Denn ja, Du kannst etwas tun. Davon bin ich überzeugt.

Machst Du den Kurs?
Gemeinsam mit mir?
Ich würde mich arg freuen!

www.kinderwunsch-wunsch-wirklichkeit.de

Komm‘, informiere Dich mal… es kann ja nichts passieren, oder? Du hast doch sowieso schon so viel gelesen und ausprobiert… ein Klick mehr schadet da auch nicht. Glaube ich. Also nur Mut  – klick hier!

Aber nun sende ich Dir erst einmal ganz liebe, stärkende und unterstützende Grüße und wünsche Dir, dass Du Dich heute dankbar fühlen kannst… und es dennoch aushälst, wenn zu zudem traurig bist. Geht nämlich Beides parallel. Ich weiss das.
Ich wünsche Dir, dass Du aufhören kannst, zu kämpfen.

Alles Liebe!
Kinderwunsch Coaching - Beratung und Unterstützung bei Kindersehnsucht

 

Franziska Ferber
Franziska.Ferber@kindersehnsucht.de