Wenn der Nebel so dicht ist… oder weshalb der 10.10. mein Kinderwunsch-Tag ist

Seit Anfang September habe ich viel nachgedacht.

Seit Anfang September habe ich viel geschrieben.

Seit Anfang September habe ich Dir viel geschrieben.

Ich habe mir so viel Mühe gegeben, Dir etwas mitzugeben… in jeder einzelnen Nachricht.

Er ist da… der 10. Oktober – der 10.10. …“mein Tag“ und auf dem Weg dorthin habe ich Dich in den letzten Wochen mitgenommen, Dir viel erzählt, Dich an vielen Gedanken teilhaben lassen… und immer mit der Hoffnung, dass Du aus dem, was ich hier kostenlos für Dich aufgeschrieben habe, profitierst… etwas mitnehmen kannst.
Ja, das habe ich gerne gemacht!

Der September und Oktober sind meine persönlichen „Kinderwunsch-Monate“… die Zeit, die sich irgendwie eingebrannt hat bei mir… der erste ICSI-Versuch fand‘ in einem September statt… die Kinderwunschbehandlungszeit endete am 10.10. – mit einem unfassbar schmerzhaften Bruch meines rechten Oberkiefers im Krankenhaus und der Aussage der Ärzte, dass es

a) hätte schlimmer ausgehen können (ha, was für eine Farce) und
b) dass an meiner Ohnmacht mein erschöpfter Körper (aller Wahrscheinlichkeit nach nach Aussage der Ärzte durch die vielen Hormone) schuld sei.

An der Stelle… in meinem Buch „Unsere Glückszahl ist die Zwei“ erzähle ich mehr!

Da war ich nun… alles begann in einem September.
Jahre später im Oktober kam das Ende – mein persönliches Kinderwunsch-Weg-Ende.
Erst die Erleichterung, die sich – spannenderweise – sofort nach der notgedrungenen wie „logischen“ Entscheidung einstellte aber sich dann aber sukzessive in eine doch ziemlich ausprägte Suche nach MEINEM WEG OHNE KIND wandelte.

Da war ich. Der Traum geplatzt.
Erleichterung, dass ich zumindest nie wieder das Leid einer Kinderwunschbehandlung zwischen Hormonen, Punktion, Hoffnung, Enttäuschung hinnehmen muss… und einer sich einstellenden, tiefen Orientierungslosigkeit.

Ich war ab diesem Oktober irgendwie wie im Nebel. Mein Weg war zu Ende. Ich wusste, ich muss weiter gehen. Ich wusste auch, dass ich es irgendwie schaffen werde… aber wie? Wo ist die Brücke in die „neue Welt“? Wie kann der Weg aussehen?

Kontrolletti-Franziska wollte die Route wissen… das Ziel… den Weg. Aber so funktioniert es nicht.
Ja, es gibt diesen Weg.
Ja, er ist da.
Ob Du ihn sehen kannst oder auch nicht.
Mein Weg war erst einmal nur Nebel – ziemlich dichter Nebel.
Wo ist die Brücke, wie ist der Weg, wohin führt er, wie fühlt er sich an… 3 Millionen Fragen und doch keine Wahl als ihn zu gehen.

Ich bin ihn gegangen. Erst unsicheren Schrittes… dann zunehmend mutiger. Wenn man geht, ist immer ein Bein in der Luft. Das ist normal. Aber je eher man merkt, dass es geht, desto mutiger wird man.
Der Anfang ist das Problem.
Das Losgehen ohne Route, Karte – ausgestattet mit Erschöpfung und Unsicherheit, Selbstzweifeln und einem Gefühl der Einsamkeit.

Ich wusste, ich werde den Weg gehen.
Ich wusste, ich will nicht mein Leben lang unglücklich sein.
Aber ich wusste nicht, welche Schritte und welche Fragen ich gehen bzw. klären sollte.. und schon gar nicht in welcher Reihenfolge.

Und ich bin den Weg gegangen.
Ich habe mein Ziel erreicht. Ich lebe glücklich und zufrieden – nach meinen Maßstäben; nach meinem Stil.
Andere leben anders. Können sie ja auch.
Ich lebe so, wie es zu mir passt. Mit allen Ecken und Kanten.

Ich wünschte, mir hätte jemand mal den Weg ausgeleuchtet – die Taschenlampe auf das Wesentliche gelenkt.

Ich wünschte, mir hätte jemand den Rücken gestärkt, wenn ich dachte, ich werde nie ankommen.

Ich wünsche, es wäre jemand Hand in Hand mit mir gegangen – damit ich nicht so alleine bin… damit ich im Austausch meinen Weg besprechen und definieren kann.

Hatte ich nicht. Ich hatte niemanden. Und ich habe mich da alleine herausgeklopft und meinen Weg gefunden.

Wie oft bin ich im Kreis gegangen?
Wie oft wollte ich aufgeben?
Wie oft war ich auf der Suche nach jemandem, der mich an die Hand nimmt und in schweren Momenten mir sagt, was ich tun kann… mir eine Perspektive bietet.

Ich wusste immer, am Ende muss ich es alleine schaffen.
Aber wie schön wäre es gewesen, wenn jemand da gewesen wäre, der mich versteht, weil er es selbst durchgemacht hat. Ja, das hätte ich mir so gewünscht.

Heute kenne ich meinen Weg.
Heute weiss ich, dass der Abschied vom Kinderwunsch ganz anderer Gedanken, Fragen, Antworten und per se einer ganz anderen Tiefe bedarf, als nahezu alle anderen Lebenssituationen, die auch schwer sein können. Aber der Kinderwunsch ist fundamental; existentiell. Wenn der scheitert und der Abschied, das Lebewohl beginnt, brauchen wir andere Antworten aber auch andere Anstösse.

Es tut so gut jemand an der Seite zu haben, der diesen Weg schon gegangen ist. Das schreiben mir die Damen, die ich individuell, liebevoll, persönlich und mit wachem Auge und immer einem warmen Herz dabei begleite.

Willst Du das auch? Jemand, der mal Deine Hand nimmt und mit Dir geht? Jemand, der mal hinter Dir geht und den Rücken stärkt? Und jemand, der manchmal voraus geht und Dir den Weg leuchtet?

Wenn ja, dann bin ich von Herzen gerne an Deiner Seite!
Ja, ich möchte, dass Du von dem, was ich mir erkämpft habe, etwas mitnehmen kannst… ja, ich möchte, dass es für Dich leichter wird, Deinen Weg zu finden als es das für mich damals war… in diesem Oktober, in dem ich beginnen musste durch den Nebel zur Sonne zu finden.

–> Hier geht’s zum Lebewohl-Kurs: www.kinderwunsch-lebewohl.de

Hier in diesem Kurs gehe ich an Deiner Seite und halte Deine Hand, gehe vor Dir und leuchte Dir den Weg und ich gehe hinter Dir und stärke Dir den Rücken. Ja, ich begleite und unterstütze Dich!

Zusammen ist es leichter!
Gehen wir zusammen?
Hand in Hand?
Den Rücken gestärkt und mit der Leuchte in der Hand für Deinen Weg?

Kinderwunsch Coaching - Beratung und Unterstützung bei Kindersehnsucht

 

Franziska Ferber
Franziska.Ferber@kindersehnsucht.de