Hilfe – meine Freundin ist im Kinderkosmos verschwunden. Ich vermisse und brauche sie!

Wir müssen reden… neulich über S*x. Heute über diese lieben Freundinnen, die Kinder haben.

Du kennst es: Du hast eine liebe, liebe Freundin und jahrelang seid Ihr gemeinsam durch „dick und dünn“ gegangen. Mal hatte die Eine ein Problem – mal die Andere. Und egal wer es war, die Andere war für sie da. Gemeinsam habt Ihr die Welt besprochen und nicht selten auch gerettet. Und manches Mal gab es Phasen, da gab‘ es gar keine Probleme… und Ihr habt die Zeit genutzt, um eine gute gemeinsame Zeit zu erleben.
Und dann… dann hat Deine Freundin ein Kind bekommen… oder vielleicht auch nacheinander mehrere.

Und Du fragst Dich: Wo ist meine Freundin geblieben?

Sie scheint in ihrer neuen Welt sehr gebunden zu sein. Zeit für Gespräche, tiefen Austausch, Probleme lösen, die Welt retten, bummeln oder einfach nur eine grundlos gute Zeit zusammen… all‘ das gibt es nicht mehr. Und selbst wenn Ihr Euch seht oder hört… dann ist das Kind dabei oder in der Nähe und die Aufmerksamkeit Deiner Freundin maximal zu 50% (eher 23%, wenn wir ehrlich sind, oder?) bei Dir!

„Wo waren wir gerade“ wird nach jeder kindesbezogenen Unterbrechung die Standardfrage. Und irgendwann fragst Du Dich, ob das eigentlich so weitergehen kann/soll/darf/muss – und wenn ja, wie lange.

Ich habe diese Woche (wieder einmal) 2 absolute LUXUS-Momente mit meinen Freundinnen erlebt. An 2 Tagen. Ich kann’s jedes Mal kaum glauben – und LIEBE es, weil es so, so gut getan hat… !

2 Freundinnen von mir.
Die eine hat 1 Tochter, die noch ziemlich-ziemlich klein ist und die seit Kurzem meine Patentochter (yes! oh! awwwww!) ist. Sie ist so süß!
Die Andere hat inzwischen 4 Mädchen… die Großen können schon ganz gut auf sich selbst aufpassen; jedoch ist die Kleinste erst 5 Jahre alt und entzückend!
Also… 2 Freundinnen, die beide „aufmerksamkeitsbedürftige“ Kinder haben. Und beide Freundinnen haben diese Woche gesagt „lass‘ uns treffen. Ohne KIND!“ Hammer, oder!?

Tatsächlich. Beide hatten ihre Männer eingespannt und sie um das Kindhüten gebeten.
Beide sagten „ich brauch‘ mal Zeit mit meiner Freundin und für uns“.
Beide haben es möglich gemacht, was ich mir so sehr wünsche. Lange Zeit fand‘ ich das sehr schwer, zu sagen. Ich habe mich gewunden und mich gefragt, ob ich das überhaupt sagen „darf“.  Denn: Ich kann doch nicht meiner Freundin sagen, sie soll mein PATENKIND zu Hause lassen? Kann ich nicht? Kann ich doch? Darf man das? Gehört sich das? Was soll meine Freundin dann denken? Und wie sage ich es überhaupt?

Lange Zeit habe ich immer wieder versucht, es durch die sprichwörtliche Blume zu sagen. Aber ich hatte es so schön verpackt, dass die Message gar nicht ankommen konnte. Aber ich habe nicht locker gelassen! Ich habe eine „Kommunikationsstrategie“ entwickelt, wie ich das, was ich mir wünsche, meinen Freundinnen auch sagen kann.

Heute wende ich meine „Kommunikationsstrategie“ immer wieder an und sie funktioniert. Meine Freundinnen wissen, dass ich ihre Kinder grossartig finde und total gerne Zeit mit ihnen verbringe … inzwischen wissen meine Freundinnen jedoch auch, dass ich mich nicht stundenlang über Kinder/Windeln/Kita/Zähne/… unterhalten kann und das auch nicht möchte (beides gleich wichtig… weder können noch wollen!). Denn es hat mit meinem Leben nichts zu tun. Und Freundschaft heisst für mich, dass man sich austauscht… zusammen durch das Leben geht und füreinander da ist. Natürlich bin ich für meine Freundinnen da, wenn sie über ihr Leben (und das sind nun mal lange Zeit im Wesentlichen die Kinder) sprechen möchte; selbstverständlich bin ich da – natürlich. Wie könnte es anders sein? Aber ich kann und möchte eben nicht nur über die Kinder sprechen. Ich möchte auch über die Fragen sprechen, die mich beschäftigen… das, was mich interessiert… was mein Leben ausmacht. Beides darf sein – absolut. BEIDES!

Meine Freundinnen wissen, wie toll ich ihre Kinder finde. Meine Freundinnen wissen aber auch, dass ich SIE toll finde und brauche und genau deshalb (auch) ZEIT mit IHR ALLEINE verbringen möchte. Dass ich sie brauche – mit Aufmerksamkeit, Herz und Hirn; ohne Ablenkung. Das war eben lange Zeit ganz schön schwierig für mich … aber meine Mühen, Gedanken und meine „Kommunikationsstrategie“ hat sich gelohnt und ich glaube, meine Art das vorzubringen, war ganz gut 🙂

Diese Woche ist es also (wieder) wahr geworden – unabhängig voneinander:  2x einige Stunden mit meiner jeweiligen Freundin. Alleine. Ohne Kind. Mit guten Gesprächen, ohne die Frage „wo waren wir stehengeblieben“, mit viel Herz, Mission Weltrettertum, Interesse und Inspiration, Austausch und viel, viel Miteinander.

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Meine Güte, ich bin so glücklich darüber! Glücklich über diese gemeinsamen, kinderfreien Stunden!

Kinderwunsch Coaching - Beratung und Unterstützung bei Kindersehnsucht
PS: Mit meiner Freundin Steffi (das ist die auf dem Foto) habe ich vor einiger Zeit mal ein grossartiges Interview machen dürfen. Es geht darum, was man als Freundin überhaupt zur Anderen (noch) sagen darf… vor Allem, wenn die Eine Kinder hat und die Andere im Kinderwunsch feststeckt. Schau‘ mal hier – hier kannst Du es lesen:
–> klick:Link zum ELTERN-Interview „Was darf ich überhaupt noch sagen (unter Freundinnen)?!“

PS: Und ich sage Dir: Wenn DU Deine Freundinnen vermisst, weil sie irgendwann und irgendwie im Kinderkosmos abgetaucht sind… dann sprich mit ihnen! Wenn Du auch eine „Kommunikationsstrategie“ brauchst, dann schreib‘ mir und wir machen ein Coaching-Gespräch aus!
🎯 Oder… Du buchst mein brandneues Video-Programm „KINDERWUNSCH KOMMUNIKATION“.🎯

In dem Program entwerfen wir nämlich den Weg, wie Du es sagen kannst… wie Du mit Deiner Freundin und den beiden unterschiedlichen Lebenswelten umgehen kannst. Ich bin von Herzen gerne für Dich da um Dich dabei zu unterstützen, dass Du Zeit mit Deiner Freundin hast… gerade dann, wenn Du sie so dringend wie im Kinderwunsch brauchst!

Schau’s Dir doch gleich an: www.kinderwunsch-kommunikation.de

Franziska Ferber
Franziska.Ferber@kindersehnsucht.de