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Kinderwunsch im Winter: Unglücklich? Traurig? Depressiv?

Es ist November… und wie viele Menschen kenne ich, die regelrecht Angst vor diesem Monat haben…. grau, trüb, kalt – das sagt man ihm nach.
Ja, ich kenne sehr, sehr viele Menschen, die wirklich Angst (Respekt?) vor dem November haben… jedes Jahr auf’s Neue.

Aber: Ich kenne auch Menschen, die den November lieben. Wenn man sie fragt hört man etwas von „dann ist es draussen nicht so schön, da kann ich es mir ohne schlechtes Gewissen drinnen gemütlich machen“. Ich höre das als Antwort und Solches wie „Kerzchen an, Buch raus, Decke über die Beine – und endlich kein Druck, weil das Wetter einen „zwingt“ vor die Tür zu gehen“ (ok – das letzte Argument kommt von „Nicht-Hunde-Besitzern“ 🙂 )

Also… November. Mit allen Vor- und Nachteilen, die ja objektiv so sind, wie sie sind.
Aber, es ist letzten Endes auch eine Frage der Haltung – Deiner Einstellung dazu… oder wie man es jetzt „neudeutsch“ nennt: Deines Mindsets. Nenne, wie Du es willst.

Am Ende ist es nur eine ENTSCHEIDUNG. Es ist DEINE ENTSCHEIDUNG, was Du denken und glauben möchtest. Es ist DEINE Entscheidung; nicht mehr und nicht weniger.
Und das Gute daran ist, dass Du auch im Kinderwunsch ENTSCHEIDUNGEN treffen kannst. Da bist Du nicht abhängig – es ist DEINE WAHL.

Und da fällt mir wieder die Geschichte mit dem Hammer ein. Sie stammt aus dem Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“:

***

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht’s mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch noch bevor er „Guten Tag” sagen kann, schreit ihn unser Mann an: „Behalten Sie sich Ihren Hammer, Sie Rüpel!”

***

Es ist DEINE WAHL, ob Du ausharren und leiden möchtest… (okay, ein bißchen arg zugespitzt formuliert, denn wer entscheidet sich schon freiwillig für’s leiden?!?!) ODER ob Du Dich hinsetzt und Dir überlegst, was Du tun kannst, damit es Dir besser geht. Damit Du eben nicht mehr „nichts tun“ kannst – sondern Dir selbst im Kinderwunsch und Deinem Kummer Perspektiven schaffst und Dir einen neuen Umgang mit dem, was gerade so ist wie es ist (und ja, das gilt auch und gerade für’s Leiden!) angewöhnst.
Das kannst Du entscheiden!
Du bestimmst, ob Du Dich weiter dem Kontrollverlust und der folgenden, erzwungenermassen erfolgenden Tatenlosigkeit aussetzen möchtest… oder ob Du anpackst und das, was so ist, wie es ist, für Dich VOM GEFÜHL her veränderst!

Glaub‘ mir, ich war da.
Ich habe gelitten, weil ich das Gefühl hatte, nichts tun zu können. Und ja, worüber ich spreche, ist diese Traurigkeit – eine Depression braucht Therapie; das ist klar. Aber wenn es „nur“ diese Traurigkeit ist, die Dich so hilflos und fassungslos macht und die Dich lähmt… dann kannst Du etwas tun!
Nicht schwanger zu sein, wo es doch der sehnlichst Wunsch ist, ist nun mal ein Fakt. Dachte ich. Was soll ich da tun?

Ja, mag‘ sein, dass es ein Faktum ist.
Aber das bedeutet nicht, dass Du deshalb nicht etwas FÜR DICH tun kannst!
Es bedeutet nicht, dass Du Dich grau und trüb und im Tunnel ohne Licht fühlen musst.

Denn ja, es ist „nur“ eine ENTSCHEIDUNG, das Gefühl, das zum Kinderwunsch gehört, zu verändern. Deine Gedanken zu verändern. Es sich nicht nehmen zu lassen, trotz des Kummers gut durch diese Zeit zu kommen.

Der Kinderwunsch vermittelt einem das Gefühl, letzten Endes nichts tun zu können. Aber das stimmt (oft – also fast immer) nicht, wenn man genauer hinschaut. Du hast immer noch Deine Gedanken und Deine Gefühle – und da kannst Du etwas tun! Du musst nicht noch mehr leiden – Du kannst Dich auch dafür entscheiden, das für Dich zu gestalten und zu verändern, was in Deinem Einflussbereich liegt. Jawohl.
DAS IST NUR EINE ENTSCHEIDUNG.
ABER ES IST EINE ENTSCHEIDUNG, DIE DU ALLEINE FÜR DICH GANZ SELBSTBESTIMMT TREFFEN KANNST.
Und wenn Du sie getroffen hast, dann lass‘ mich mit Dir mitgehen… denn Du kannst davon profitieren, dass ich in langen Jahren sehr viel von dem herausgetüftelt habe, was in dieser kummervollen Situation hilft.

Kinderwunsch Coaching - Beratung und Unterstützung bei Kindersehnsucht

PS: In meinen 1:1 begleiteten Online Coaching Kursen gehe ich mit Dir mit… denn nach jeder Lektion tauschen wir uns aus; darüber, wo Du stehst und wo Du hinkommen möchtest… und wie Dein Weg dahin aussehen könnte. Und logischerweise bekommst Du all‘ das von mir, was mir in der gleichen Situation geholfen hat… und Du bekommst dazu (und wer weiss, ob das nicht das Beste ist?) noch jede Menge Unterstützung, Wärme, Herzlichkeit und eine ordentliche Portion meiner Energie ab… damit Du gut voran kommst!
Also… triff‘ doch die Entscheidung, dass Du genug gelitten hast und den November PERFEKT dafür nutzen kannst, Dich jetzt um Wege aus dem Tunnel zu kümmern!

Schau‘ Dich doch am Besten mal hier um – jetzt:
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Franziska Ferber
Franziska.Ferber@kindersehnsucht.de